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FUNKANALYSE BAYERN 2009
 
   
 
     
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Methodenbeschreibung Fernsehen

 


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Zielsetzung

Bestimmung der aktuellen Position der bayerischen lokalen Fernsehprogramme im Konkurrenzumfeld

  • Nutzung von Fernsehprogrammen im Tagesablauf zwischen 16.00 und 23.00 Uhr

  • Empfangbarkeit von Fernsehprogrammen

  • Beurteilung und Bewertung des derzeitigen Programmangebots durch die Fernsehzuschauer

 


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Grundgesamtheit

Die abgebildete Grundgesamtheit umfasst ab der FAB 2009 neben deutschen Personen nun auch „EU 27-Ausländer“ ab 14 Jahren in Privathaushalten in Bayern.

Basis: 10,039 Mio. Personen ab 14 Jahre in Bayern

Die tatsächlich befragte Grundgesamtheit umfasst unverändert im Vergleich zu den Vorjahren deutschsprechende Personen ab 14 Jahren im oben beschriebenen Gebiet.

 


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Lokalfernsehstandorte

Im Vorfeld der Untersuchung wurde bei den lokalen Anbietern und der BLM ermittelt, welche Gemeinden zu den DVB-T Verbreitungsgebieten bzw. zu den jeweiligen Kabelverbreitungsgebieten der Lokalfernsehprogramme gehören. Die genauen Abgrenzungen sind den Landkarten zu entnehmen, die sich in den einzelnen Standortverzeichnissen unter dem Verzeichnis Lokale Standorte befinden.

Lokalfernsehstandorte 2009

Standort

Allgäu

  Standort   Amberg / Weiden
  Standort   Aschaffenburg
  Standort   Augsburg
  Standort   Deggendorf
  Standort   Ingolstadt
  Standort   Landshut
  Standort   München
  Standort   Neu-Ulm
  Standort   Nürnberg / Fürth / Erlangen
  Standort   Oberbayern
  Standort   Oberfranken
  Standort   Passau
  Standort   Regensburg
  Standort   Schweinfurt
  Standort   Würzburg
 


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Stichprobenanlage

Proportionale Basisstichprobe in Bayern mit disproportionalen Aufstockungen der 16 Lokal-Fernsehstandorte.

Die Stichprobe wurde so geplant, dass für alle Fernsehstandorte in Bayern eine genügend große Fallzahl für Auswertungen zur Verfügung steht (im allgemeinen ca. mindestens 500 Fälle im jeweiligen lokalen Verbreitungsgebiet). Die Stichprobe wurde deshalb disproportional auf Bayern bzw. die Standorte verteilt. In manchen Gebieten erfolgten individuelle Fallzahlaufstockungen durch die Auftraggeber.

Im restlichen Bayern wurden außerhalb der Fernsehstandorte insgesamt 1.000 Interviews mit proportionaler Verteilung geplant.

Im einzelnen ergab sich daraus folgender Stichprobenplan:

1 Ingolstadt 986
2 München   1.220
5 Oberbayern   912
9 Passau   1.000
10 Landshut   896
11 Deggendorf   1.000
12 Amberg/Weiden   1.100
13 Regensburg   1.126
16 Oberfranken   1.229
19 Nürnberg   1.089
21 Aschaffenburg   1.000
22 Würzburg   1.100
23 Schweinfurt   896
24 Augsburg   1.000
26 Neu-Ulm   787

28

 

Allgäu

 

931

Aufhebung des disproportionalen Ansatzes durch Gewichtung

Repräsentative Aussagen möglich für:

  • Bayern gesamt
  • Lokalfernsehempfangsgebiete gesamt
  • jeden einzelnen der 16 Lokalfernsehstandorte
  • DVB-T Gebiete in München und Nürnberg
 


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Schichtung

Die in die Grundgesamtheit bzw. Auswahlgrundlage fallenden Telefonnummern wurden folgendermaßen geschichtet:

  • Landkreise / Stadtkreise

  • politische Gemeindegrößenklasse (Zuordnung zu einer Gemeindegrößenklasse erfolgt auf Basis Einwohner in der Gemeinde)

Alle Gemeinden eines Kreises, die im Verbreitungsgebiet eines Lokalfernsehprogramms lagen und zur gleichen politischen Gemeindegrößenklasse gehörten, bildeten somit eine Schicht.

Innerhalb dieser Schichten erfolgte eine Schichtung durch Anordnung (im Allgemeinen ortsalphabetisch).

 


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Auswahlverfahren

Die Auswahl der Befragungspersonen erfolgte auf der Basis des aktuellen ADM-Telefonstichprobensystems. Diese Auswahlgrundlage ist nicht auf die veröffentlichten Teilnehmerverzeichnisse der Telekom beschränkt, sondern generiert nach bestimmten Prinzipien alle theoretisch möglichen Festnetz-Telefonnummern. Die Methode hat insbesondere den Vorteil, dass auch die Telefonhaushalte repräsentativ abgebildet werden, die nicht in den veröffentlichten Telefonteilnehmerverzeichnissen ausgewiesen sind.
Die Auswahl der Haushalte erfolgte als eine geschichtete, einstufige und ungeklumpte repräsentative Zufallsauswahl. Die Stichprobe wurde disproportional auf das Befragungsgebiet verteilt (proportionale Basisstichprobe mit Aufstockungen der einzelnen Hörfunk- bzw. Fernsehstandorte).

Im Rahmen der Feldarbeit musste als Erstes für jede ausgewählte Telefonnummer ermittelt werden, ob diese Telefonnummer tatsächlich existiert, also nicht die entsprechende automatische Ansage kam („Kein Anschluss unter dieser Nummer“). Des Weiteren musste überprüft werden, ob es sich bei dem Teilnehmer um einen Privathaushalt der Grundgesamtheit handelt. Ebenfalls musste erfragt werden, in welcher Gemeinde innerhalb des Telefonvorwahlgebiets der Haushalt wohnt, da ja für die Haushalte definitiv nur die Vorwahl bekannt war, damit eine sichere Zuordnung zu einem Lokalfernsehverbreitungsgebiet erfolgen konnte.

Innerhalb der ausgewählten Haushalte wurde eine Person der Grundgesamtheit per Zufall ausgewählt (Schwedenschlüssel).

 


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Erhebungsmethode

CATI-Methode (Computer Aided Telephone Interviewing)

 



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Erhebungszeitraum

Die telefonischen Befragungen für den Reichweitenteil der Fernsehstudie fanden in der Zeit vom 26.01. bis 05.04.2009 statt.

Die Nachbefragung für die qualitative Programmbewertung fand zeitversetzt vom 02.02 bis 16.05.2009 statt.

 


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Anzahl Interviews

Reichweitenerhebung: 17.076 Personen ab 14 Jahre

Nachbefragung:

 

8.036

 

Personen ab 14 Jahre

 



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Erhebungsinhalte

  • Nutzungsfrequenz Fernsehen gesamt nach Tagen
  • Bekanntheit / Weitester Seherkreis / Nutzungsfrequenz Fernsehprogramme
  • Fernsehnutzung vor 16.00 Uhr
  • Viertelstundenweise Tagesablauferhebung für den gestrigen Tag von 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr
    • Fernsehnutzung nach Programmen
    • Video, DVD gesehen
  • Fernsehnutzung von 23.00 Uhr - 24.00 Uhr
  • Nutzung Lokalprogramm über Internet / Weitester Nutzerkreis
  • Lokalprogrammnutzung bei Kindern 10 - 13 Jahre: Bekanntheit / Weitester Seherkreis

Haushaltsausstattung

  • Anzahl Fernsehgeräte
  • Fernsehempfangsbedingungen (Kabel, Satellit, DVB-T, TV über DSL, Digitale Empfangsmöglichkeit über Kabel oder Satellit)
  • Wenn DVB-T und mehr als 1 FS-Gerät und mehr als 1 Empfangsart: An welchem Gerät DVB-T?
  • Empfangbare Fernsehprogramme
  • PC im Haushalt
  • Internetanschluß im Haushalt und zur Verfügung stehende Bandbreite

Demografie

  • Alter, Geschlecht

  • Schulbesuch, Schulabschluss, Berufsausbildung

  • Berufstätigkeit, Beruf

  • Hauswirtschaftliche Tätigkeit

  • Haupteinkommensbezieher

  • Staatsangehörigkeit

  • Persönliches Nettoeinkommen

  • Haushaltsnettoeinkommen

  • Haushaltsgröße, Kinder bis 14 Jahre im Haushalt

 


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Berichterstattung Fernsehen

  • CD-ROM "Fernsehen":

    • Tabellarische Basisauswertung Fernsehen - Bayern gesamt -
    • Tabellarische Auswertung für 16 Fernsehstandorte
    • Tabellarische Auswertung DVB-T Gebiete in München und Nürnberg
    • Lokale Funkplanungsdaten Bayern
    • Tabellarische Auswertung "Qualitative Programmbewertung Fernsehen"
  • Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse sowie die Funkplanungsdaten im Internetauftritt der BLM / www.blm.de
 


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Ausschöpfung der Stichprobe

 

Ausfallgrund:

abs.

%

1

 

Bruttoansatz

 

73.030

 

100,0

2.1   Ansage der Telekom / Falsche Telefonnummer     52,6
2.2   Fax / Modem     2,3
2.3   Doppeladresse laut KP/ZP     0,1
2.4   Kein Privathaushalt     1,3
2.5   Außerhalb des Befragungsgebietes       0,1
2.6   Keine Person im Haushalt spricht deutsch     0,8

2.7

 

Maximale Kontaktzahl (>= 12) erreicht

 

 

9,7

2

 

Neutrale Ausfälle gesamt

 

48.878

 

66,9

3

 

Bereinigtes Brutto

 

24.152

 

100,0

4.1   Teilnehmer nimmt nicht ab     3,2
4.2   Anschluss besetzt     0,5
4.3   Privater Anrufbeantworter     1,1
4.4   Keine Auskunftsperson erreichbar     1,6
4.5   Auskunft über Zielperson verweigert     14,4
4.6   ZP nicht erreicht, kein Termin möglich     2,1
4.7   ZP verweigert Interview     5,8
4.8   ZP krank, mit Interview überfordert     0,1

4.9

 

Interview-Abbruch

 

 

0,5

4

 

Systematische Ausfälle gesamt

 

7.076

 

29,3

5

 

Durchgeführte Interviews

 

17.076

 

70,7

folgt noch

 


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Datengewichtung / Proportionalisierung / Redressment / Transformation

Folgende Gewichtungen wurden vorgenommen:

  • Designgewichtung 1:
    Aufhebung der unterschiedlichen Auswahlchancen der Haushalte, die sich aus der unterschiedlichen Anzahl der Telefonnummern, unter denen der Haushalt erreichbar ist, ergibt.
     

  • Designgewichtung 2:
    Aufhebung der methodenbedingten unterschiedlichen Auswahlchancen, die sich aus unterschiedlichen Auswahlchancen in Abhängigkeit von der Vorwahl ergeben.
     

  • Haushaltsgewichtungen
    Haushaltsgewichtung nach politischer Gemeindegrößenklasse / Lokalfernsehverbreitungsgebieten gesamt mit Aufhebung des disproportionalen Stichprobenansatzes (Basis: amtliche Statistik),
     
    Haushaltsgewichtung nach Haushaltsgröße / Regierungsbezirk bzw. Lokalfernsehverbreitungsgebiete gesamt (Basis: BiK)
     

  • Designgewichtung 3:
    Aufhebung der unterschiedlichen Auswahlchancen der befragten Personen in Abhängigkeit von der Anzahl der zur Grundgesamtheit gehörenden Personen im Haushalt (Umwandlung der Haushaltsstichprobe in eine Personenstichprobe)
     

  • Die Gewichtungssollzahlen hatten wie bei der ma Radio 2009 II als Bezugsbasis Deutsche plus in Deutschland wohnende Ausländer mit EU-Nationalität ab 14 Jahre in Privathaushalten. Datenquellen hierzu waren die von BiK für die ma Radio ermittelten sekundärstatistischen Daten der amtlichen Statistik, weitere Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes sowie eigene Berechnungen.
     

    • Regierungsbezirke / Haushaltsgröße
    • Regierungsbezirke / Bildung
    • Regierungsbezirke / Berufstätigkeit
    • Regierungsbezirke / Alter / Geschlecht
    • Regierungsbezirke / Deutsche – EU27-Ausländer

    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete bzw. Teilgebiete / Alter / Geschlecht

    • Teilgebiete der Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Bundesländer

    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Alter / Befragungstag

    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Geschlecht / Befragungstag

    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Befragungstag

    • Alter / Geschlecht / Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Mo-Fr / Sa / So

 


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Einkommen

Etliche Personen wollten oder konnten beim Interview keine Angabe zum eigenen und/oder zum Haushaltseinkommen machen. Um diese wichtige Variable für Auswertungen sinnvoll nutzen zu können, wurden diese fehlenden Angaben zum Einkommen geschätzt. Die Basis bildeten die Angaben der Personen, die zum Einkommen Angaben gemacht hatten. Die Berechnungen erfolgten mit Hilfe eines Segmentationsverfahrens. Es wurden alle Personen, die eine Angabe zum Einkommen gemacht hatten, auf der Basis der übrigen erfragten statistischen Merkmale wie z.B. Alter, Schulbildung, Haushaltsgröße usw. in disjunkte Gruppen (Segmente) mit jeweils einheitlichem Einkommen zerlegt.

Im zweiten Arbeitsschritt wurden alle Personen ohne Angabe zum Einkommen entsprechend ihren Angaben zu den statistischen Merkmalen diesen verschiedenen Segmenten zugeordnet und ihnen das Einkommen des jeweiligen Segmentes zugewiesen. Diese Methode wurde für die Schätzung sowohl des Haushalts- als auch des persönlichen Einkommens eingesetzt. Dabei wurden zusätzlich auch die Zulässigkeitsprüfungen angewendet, die bei den Angaben zum Einkommen gegolten hatten, die bereits während des Interviews gemacht wurden (Beispiel: persönliches Einkommen muss kleiner/gleich Haushaltseinkommen sein).

Nach Abschluss dieser Arbeiten stehen für die Auswertung die Merkmale Haushalts- und persönliches Einkommen für jeden Befragten zur Verfügung.

 


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PRESSE

Pressemitteilung 07.07.2009:
Ergebnisse der Funkanalyse 2009

 

Pressemitteilung 06.07.2009:
Erste Vorab-Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2009

 

 

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Die Eröffnungsveranstaltung der Lokalrundfunktage 2009 können Sie hier per Video-Stream live miterleben.