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FUNKANALYSE BAYERN 2011
 
   
 
     
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Methodenbeschreibung Fernsehen

 


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Zielsetzung

Bestimmung der aktuellen Position der bayerischen lokalen Fernsehprogramme im Konkurrenzumfeld

  • Nutzung von Fernsehprogrammen im Tagesablauf zwischen
    16.00 und 24.00 Uhr
  • Empfangbarkeit von Fernsehprogrammen
  • Beurteilung und Bewertung des derzeitigen Programmangebots durch die Fernsehzuschauer
 


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Grundgesamtheit

Die befragte Grundgesamtheit umfasst wie in den Vorjahren Personen ab 14 Jahre in Privathaushalten im Erhebungsgebiet, die in Deutsch befragt werden können, also deutsch sprechende Personen, unabhängig von der Nationalität. Zur Quantifizierung dieser Bevölkerungsgruppe wurden wie im Vorjahr aus der amtlichen Statistik die Daten für die deutsche Bevölkerung + die Bevölkerung aus anderen EU-Ländern + Ausländer aus Nicht-EU-Ländern mit abgeschlossener Schulbildung (hier wird die Kenntnis der deutschen Sprache erwartet) mit Wohnsitz im Erhebungsgebiet aggregiert.

Basis:

10,630 Mio.

Personen ab 14 Jahre in Bayern

Die tatsächlich befragte Grundgesamtheit umfasst unverändert im Vergleich zu den Vorjahren deutschsprechende Personen ab 14 Jahren in Bayern.

 


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Lokalfernsehstandorte

Im Vorfeld der Untersuchung wurde bei den lokalen Anbietern und der BLM ermittelt, welche Gemeinden zu den DVB-T Verbreitungsgebieten bzw. zu den jeweiligen Kabelverbreitungsgebieten der Lokalfernsehprogramme gehören. Die genauen Abgrenzungen sind den Landkarten zu entnehmen, die sich in den einzelnen Standortverzeichnissen unter dem Verzeichnis Lokale Standorte befinden.

Lokalfernsehstandorte 2011

Standort Allgäu
  Standort   Amberg / Weiden
  Standort   Aschaffenburg
  Standort   Augsburg
  Standort   Deggendorf
  Standort   Ingolstadt
  Standort   Landshut
  Standort   München
  Standort   Neu-Ulm
  Standort   Nürnberg / Fürth / Erlangen
  Standort   Oberbayern
  Standort   Oberfranken
  Standort   Passau
  Standort   Regensburg
  Standort   Schweinfurt
  Standort   Würzburg
 


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Stichprobenanlage

Proportionale Basisstichprobe in Bayern mit disproportionalen Aufstockungen der 16 Lokal-Fernsehstandorte.

Die Stichprobe wurde so geplant, dass für alle Fernsehstandorte in Bayern eine genügend große Fallzahl für Auswertungen zur Verfügung steht (im allgemeinen ca. mindestens 500 Fälle im jeweiligen lokalen Verbreitungsgebiet). Die Stichprobe wurde deshalb disproportional auf Bayern bzw. die Standorte verteilt. In manchen Gebieten erfolgten individuelle Fallzahlaufstockungen durch die Auftraggeber.

Im restlichen Bayern wurden außerhalb der Fernsehstandorte insgesamt 1.000 Interviews mit proportionaler Verteilung geplant.

Im einzelnen ergab sich daraus folgender Stichprobenplan:

1 Ingolstadt 740
  2   München   1.031
  5   Oberbayern   830
  9   Passau   952
  10   Landshut   707
  11   Deggendorf   1.000
  12   Amberg/Weiden   904
  13   Regensburg   909
  16   Oberfranken   1.117
  19   Nürnberg   857
  21   Aschaffenburg   1.000
  22   Würzburg   805
  23   Schweinfurt   701
  24   Augsburg   803
  26   Neu-Ulm   701

 

28

 

Allgäu

 

714

Aufhebung des disproportionalen Ansatzes durch Gewichtung

Repräsentative Aussagen möglich für:

  • Bayern gesamt
  • Lokalfernsehempfangsgebiete gesamt
  • jeden einzelnen der 16 Lokalfernsehstandorte
  • DVB-T Gebiete in München und Nürnberg
 


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Schichtung

Die in die Grundgesamtheit bzw. Auswahlgrundlage fallenden Telefonnummern wurden folgendermaßen geschichtet:

  • Landkreise / Stadtkreise
  • politische Gemeindegrößenklasse (Zuordnung zu einer Gemeindegrößenklasse erfolgt auf Basis Einwohner in der Gemeinde)

Alle Gemeinden eines Kreises, die im Verbreitungsgebiet eines Lokalfernsehprogramms lagen und zur gleichen politischen Gemeindegrößenklasse gehörten, bildeten somit eine Schicht.

Innerhalb dieser Schichten erfolgte eine Schichtung durch Anordnung (im Allgemeinen ortsalphabetisch).

 


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Auswahlverfahren

Die Auswahl der Befragungspersonen erfolgte auf der Basis des aktuellen ADM-Telefonstichprobensystems. Diese Auswahlgrundlage ist nicht auf die veröffentlichten Teilnehmerverzeichnisse der Telekom beschränkt, sondern generiert nach bestimmten Prinzipien alle theoretisch möglichen Festnetz-Telefonnummern. Die Methode hat insbesondere den Vorteil, dass auch die Telefonhaushalte repräsentativ abgebildet werden, die nicht in den veröffentlichten Telefonteilnehmerverzeichnissen ausgewiesen sind.

Die Auswahl der Haushalte erfolgte als eine geschichtete, einstufige und ungeklumpte repräsentative Zufallsauswahl. Die Stichprobe wurde disproportional auf das Befragungsgebiet verteilt (proportionale Basisstichprobe mit Aufstockungen der einzelnen Hörfunk- bzw. Fernsehstandorte).

Im Rahmen der Feldarbeit musste als Erstes für jede ausgewählte Telefonnummer ermittelt werden, ob diese Telefonnummer tatsächlich existiert, also nicht die entsprechende automatische Ansage kam („Kein Anschluss unter dieser Nummer“). Des Weiteren musste überprüft werden, ob es sich bei dem Teilnehmer um einen Privathaushalt der Grundgesamtheit handelt. Ebenfalls musste erfragt werden, in welcher Gemeinde innerhalb des Telefonvorwahlgebiets der Haushalt wohnt, da ja für die Haushalte definitiv nur die Vorwahl bekannt war, damit eine sichere Zuordnung zu einem Lokalfernsehverbreitungsgebiet erfolgen konnte.

Innerhalb der ausgewählten Haushalte wurde eine Person der Grundgesamtheit per Zufall ausgewählt (Schwedenschlüssel).

 


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Erhebungsmethode

CATI-Methode (Computer Aided Telephone Interviewing)

 


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Erhebungszeitraum

Die telefonischen Befragungen für den Reichweitenteil der Fernsehstudie fanden in der Zeit vom 24.01. bis 10.04.2011 statt.

Die Nachbefragung für die qualitative Programmbewertung fand zeitversetzt vom 31.01. bis 20.05.2011 statt.

 


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Anzahl der Interviews

Reichweitenerhebung: 14.640 Personen ab 14 Jahre

Nachbefragung:

6.323

Personen ab 14 Jahre

 


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Erhebungsinhalte

  • Nutzungsfrequenz Fernsehen gesamt nach Tagen
  • Bekanntheit / Weitester Seherkreis / Nutzungsfrequenz Fernsehprogramme
  • Fernsehnutzung vor 16.00 Uhr
  • Viertelstundenweise Tagesablauferhebung für den gestrigen Tag von 16.00 Uhr bis 24.00 Uhr
    • Fernsehnutzung nach Programmen
    • DVD, Video gesehen
  • Nutzung Lokalprogramm über Internet / Weitester Nutzerkreis

Haushaltsausstattung

  • Anzahl Fernsehgeräte
  • Fernsehempfangsbedingungen (Kabel, Satellit, DVB-T, TV über DSL, Digitale Empfangsmöglichkeit über Kabel oder Satellit)
  • Wenn DVB-T und mehr als 1 FS-Gerät und mehr als 1 Empfangsart: An welchem Gerät DVB-T?
  • Empfangbare Fernsehprogramme

Demografie

  • Alter, Geschlecht
  • Schulbesuch, Schulabschluss, Berufsausbildung
  • Berufstätigkeit, Beruf
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeit
  • Haupteinkommensbezieher
  • Staatsangehörigkeit
  • Persönliches Nettoeinkommen
  • Haushaltsnettoeinkommen
  • Haushaltsgröße, Kinder bis 14 Jahre im Haushalt
 


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Berichterstattung Fernsehen

  • CD-ROM "Fernsehen":
    • Tabellarische Basisauswertung Fernsehen - Bayern gesamt -
    • Tabellarische Auswertung für 16 Fernsehstandorte
    • Tabellarische Auswertung DVB-T Gebiete in München und Nürnberg
    • Lokale Funkplanungsdaten Bayern
    • Tabellarische Auswertung "Qualitative Programmbewertung Fernsehen"
  • Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse sowie die Funkplanungsdaten im Internetauftritt der BLM / www.blm.de oder www.funkanalyse-bayern.de.
 


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Ausschöpfung der Stichprobe

 

Ausfallgrund:

abs.

%

1

 

Bruttoansatz

 

62.427

 

100,0

2.1   Ansage der Telekom / Falsche Telefonnummer     53,2
2.2   Fax / Modem     3,1
2.3   Doppeladresse laut KP/ZP     0,1
2.4   Kein Privathaushalt     3,1
2.5   Außerhalb des Befragungsgebietes       0,2
2.6   Keine Person im Haushalt spricht deutsch     0,7

2.7

 

Maximale Kontaktzahl (>= 10) erreicht

 

 

6,8

2

 

Neutrale Ausfälle gesamt

 

41.951

 

67,2

3

 

Bereinigtes Brutto

 

20.476

 

100,0

4.1   Teilnehmer nimmt nicht ab     7,5
4.2   Anschluss besetzt     0,2
4.3   Privater Anrufbeantworter     1,7
4.4   Keine Auskunftsperson erreichbar     1,2
4.5   Auskunft über Zielperson verweigert     15,1
4.6   ZP nicht erreicht, kein Termin möglich     0,7
4.7   ZP verweigert Interview     1,5
4.8   ZP krank, mit Interview überfordert     0,2

4.9

 

Interview-Abbruch

 

 

0,4

4

 

Systematische Ausfälle gesamt

 

5.836

 

28,5

5

 

Durchgeführte Interviews

 

14.640

 

71,5

 


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Datengewichtung/Proportionalisierung/Redressment/Transformation

  • Designgewichtung 1:
    Aufhebung der unterschiedlichen Auswahlchancen der Haushalte, die sich aus der unterschiedlichen Anzahl der Telefonnummern, unter denen der Haushalt erreichbar ist, ergibt.

  • Designgewichtung 2:
    Aufhebung der methodenbedingten unterschiedlichen Auswahlchancen, die sich aus unterschiedlichen Auswahlchancen in Abhängigkeit von der Vorwahl ergeben.

  • Haushaltsgewichtungen:
    Haushaltsgewichtung nach politischer Gemeindegrößenklasse / Lokalfernsehverbreitungsgebieten gesamt mit Aufhebung des disproportionalen Stichprobenansatzes (Basis: amtliche Statistik), Haushaltsgewichtung nach Haushaltsgröße / Regierungsbezirk bzw. Lokalfernsehverbreitungsgebiete gesamt (Basis: BiK)

  • Designgewichtung 3:
    Aufhebung der unterschiedlichen Auswahlchancen der befragten Personen in Abhängigkeit von der Anzahl der zur Grundgesamtheit gehörenden Personen im Haushalt (Umwandlung der Haushaltsstichprobe in eine Personenstichprobe)

  • Personengewichtungen:
    Die Gewichtungssollzahlen hatten wie bei der ma Radio 2011 I als Bezugsbasis in Privathaushalten in Deutschland wohnende Deutsche plus EU-Ausländer plus Nicht-EU-Ausländer mit abgeschlossener Schulausbildung ab 14 Jahre. Datenquellen hierzu waren die von BiK für die ma Radio ermittelten sekundärstatistischen Daten der amtlichen Statistik, weitere Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes sowie eigene Berechnungen.

    Gewichtungsmerkmale:
    • Regierungsbezirke / Haushaltsgröße
    • Regierungsbezirke / Bildung
    • Regierungsbezirke / Berufstätigkeit
    • Regierungsbezirke / Alter / Geschlecht
    • Regierungsbezirke / Deutsche / Ausländer
    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete bzw. Teilgebiete / Alter / Geschlecht
    • Teilgebiete der Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Bundesländer
    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Alter / Befragungstag
    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Geschlecht / Befragungstag
    • Lokalfernsehverbreitungsgebiete / Befragungstag
    • Alter / Geschlecht / Lokalfernsehverbreitungsgebiete /
      Mo-Fr / Sa / So
 


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Einkommen

Etliche Personen wollten oder konnten beim Interview keine Angabe zum eigenen und/oder zum Haushaltseinkommen machen. Um diese wichtige Variable für Auswertungen sinnvoll nutzen zu können, wurden diese fehlenden Angaben zum Einkommen geschätzt. Die Basis bildeten die Angaben der Personen, die zum Einkommen Angaben gemacht hatten. Die Berechnungen erfolgten mit Hilfe eines Segmentationsverfahrens. Es wurden alle Personen, die eine Angabe zum Einkommen gemacht hatten, auf der Basis der übrigen erfragten statistischen Merkmale wie z.B. Alter, Schulbildung, Haushaltsgröße usw. in disjunkte Gruppen (Segmente) mit jeweils einheitlichem Einkommen zerlegt.

Im zweiten Arbeitsschritt wurden alle Personen ohne Angabe zum Einkommen entsprechend ihren Angaben zu den statistischen Merkmalen diesen verschiedenen Segmenten zugeordnet und ihnen das Einkommen des jeweiligen Segmentes zugewiesen. Diese Methode wurde für die Schätzung sowohl des Haushalts- als auch des persönlichen Einkommens eingesetzt. Dabei wurden zusätzlich auch die Zulässigkeitsprüfungen angewendet, die bei den Angaben zum Einkommen gegolten hatten, die bereits während des Interviews gemacht wurden (Beispiel: persönliches Einkommen muss kleiner/gleich Haushaltseinkommen sein).

Nach Abschluss dieser Arbeiten stehen für die Auswertung die Merkmale Haushalts- und persönliches Einkommen für jeden Befragten zur Verfügung.

 


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PRESSE

05.07.2011:
Pressemitteilung der BLM zur
Funkanalyse Bayern 2011

 

 

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johannes.kors@blm.de

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Die Eröffnungsveranstaltung der Lokalrundfunktage 2011 können Sie hier per Video-Stream live miterleben.